Linderung bei diabetischen Nervenschmerzen

Ich bin seit ca. zehn Jahren Diabetikerin und kam damit bisher ganz gut zurecht. Im Februar 2009 fiel ich sechs Tage lang in ein Koma, aus dem ich, für alle unverständlich, mit stark angeschwollenen Beinen erwachte. Nach acht  Tagen im Krankenhaus wurde ich mit heftigen Schmerzen nach Hause entlassen.
Ich sass im Rollstuhl, kam in kein Bett, auch nicht mehr heraus und der Besuch im Bad war abenteuerlich. Die Schmerzen in den Beinen zogen weiter hoch, bis sie nach 14 Tagen letztendlich den ganzen Körper befallen hatten, selbst Haare waschen war mit starken Schmerzen verbunden.
Gabapentin in immer höher dosierten Mengen, Schmerzmittel aller Art, nichts half, die Schmerzen blieben und fanden ihren Höhepunkt jede Nacht, so dass mir ein Sprung von einer möglichst hohen Brücke als einzig mögliche Lösung erschien.
Ein Besuch in der Praxis Rutz stand zwar noch aus, aber ich glaubte inzwischen nicht mehr an Hilfe. Höchst skeptisch ließ ich mich auf eine Infusions-Behandlung  ein. Der erste Tag brachte noch keine ersichtliche Besserung, am zweiten Tag wurden die Schmerzen jedoch etwas erträglicher und ich schlief zum ersten Mal seit Wochen eine Nacht durch. Am vierten Tag, hätte ich fast meinen Stock in der Praxis stehen lassen. Der Erfolg war riesig!
Ich werde werde wohl nicht zur Ironwoman gekürt (was vorher auch nicht der Fall war), aber ich brauche meinen Rollator nur noch in meinem Urwaldgarten. Durch die Behandlung von Herrn Rutz ist meine Lebensqualität um Längen gestiegen! Ein Leben ohne Schmerzen ist grandios. Meine Schmerzmittel habe ich langsam um die Hälfte reduziert und den kümmerlichen Rest schaffe ich auch noch.

Bericht erstellt im Juli 2009, Kassenpatient, Alter: über 50